Fidelio - Ludwig van Beethoven
Konzertante Aufführung mit dem Monolog von Walter Jens
 
Théâtre Royal de la Monnaie
Musikalische Leitung : Heinrich Schiff
Regie : Astrid Vehstedt
 
 
Monolog van Walter Jens maakt koncertante Fidelio boeiend
 
..." Dennoch muß gesagt werden, daß Roccos Monolog großartig interpretiert wird durch Bariton Franz Ferdinand Nentwig, hier in einer Sprechrolle. Seine Erzählung, in der Regie von Astrid Vehstedt, hat mehr Ausdruck und geht einem viel tiefer unter die Haut als die gesamte musikalische Ausführung.(...)"
 
De Standaard, 13.09.1993
 
 
Debut :
 
Benjamin Britten :
The Rape of Lucretia/Lukrezia
Hamburg, Diplom-Inszenierung 1985
 
 
und
 
 
Der Apotheker /Lo Speziale
Joseph Haydn/Carlo Goldoni
Augsburg 1984/85
 
 
 
The Rape of Lucretia - Benjamin Britten
Diplom-Inszenierung 1985
 
(...) Astrid Vehstedt vom Studiengang Musiktheater-Regie der Hamburger Musikhochschule machte mit der Inszenierung des Werkes ihre Diplomprüfung. (...) Der jungen Regisseurin und Bühnenbildnerin gelang mit sparsamen Mitteln eine überzeugende Leistung. Sie versteht es, Figuren zu führen.
Hamburger Abendblatt, 29.1.1985
 
 
 
(...) Es ist deutlich, daß Astrid Vehstedt mit ihrer Diplominszenierung, deren Gesamtkonzept allein bei ihr lag, den Beweis überdurchschnittlichen Könnens er- bracht hat. Das gilt für die lanzenbewehrte und von symbolhaften Schleiern rhythmisierte Bühne, sparsame aber klare Farbsprache bei den Kostümen (Entwurf Konstanze Kreuter) und Ausstattung, für die lebhafte Personenregie, wenn auch zuweilen Ecken und Kanten sichtbar blieben, für ein informatives Programmheft, das nicht nur den Durchblick beweist, sondern auch Denkanstöße  gibt; und nicht zuletzt für die glückliche Hand bei der Wahl des Ensembles, das mit bemerkenswerten Möglichkeiten einen optimalen Gesamteindruck hinterließ.
Stader Tageblatt, 20.2.1985
 
 
 
Lo Speziale/Der Apotheker
  Haydn/Goldoni
Debut, 1984
 
(...) Man ging hin, um wohlwollend eine Darbietung von Musikstudierenden zu erleben, und mußte dann überrascht feststellen, daß es sich um eine voll ausgereifte Sache handelt, die neben den "professionellen" Bühnen nicht nur bestehen kann, sondern durch Elan und Frische die etablierten Institute überrundet, die weitgehend in bequemer Routine eingerostet sind. (...) Das spezielle Fluidum des Raums griff Astrid Vehstedt schon vor Beginn des Spiels in stimmungsvollen Rand-Aktionen auf. Ihre Inszenierung selbst war sach- und fachgerecht und frei von den heute üblichen Verkrampfungen und Aufdringlichkeiten. Auf geradezu erstaunliche Weise gelang es ihr, aus Bühnen-Neulingen abgerundete Darsteller zu machen. (...)
neue presse, Augsburg, 7.8.1984